Der Labrador Retriever

Der Labrador hat einen gutmütigen und freundlichen Charakter und ist somit der ideale Familienhund, kann aber natürlich auch von Einzelpersonen gehalten werden.

Er ist in der Regel selbstbewusst, platzt gänzlich vor Neugier, seine Kontaktfreudigkeit, Geduld und Intelligenz zeichnen ihn aus.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist ein Labrador auch als Anfängerhund geeignet. Wichtig ist natürlich, dass der Halter viel Zeit investiert und selbst gerne aktiv im Freien unterwegs ist, denn der Labbi ist vom Temperament, vor allem in jungen Jahren ein lebhafter Hund, der gerne gefordert wird. Er versucht immer alles richtig zumachen, er hat den sprichwörtlichen „will top lease“.

Ein Labrador liebt Wasser, dabei spielt es für ihn keine Rolle ob es eine Pfütze oder ein klarer Gebirgsbach ist.

Er hat einen hohen Apportier- und Spieltrieb und eignet sich deshalb auch wunderbar wie schon beschrieben als Therapie – und Assistenzhund.

Werden Sie ein Herrchen oder Frauchen

Sie haben den Wunsch sich einen Labrador zuzulegen? Der Wunsch nach einem treuen vierbeinigen Wegbegleiter ist natürlich wunderbar und besonders für uns verständlich. Doch bevor Sie sich zu diesem Schritt entscheiden, stellen Sie sich selbst ein paar kritische Fragen. Für eine spätere gute Partnerschaft sollten alle Beteiligtenzufrieden sein. Mit dem Kauf eines Hundes übernehmen Sie die Verantwortung für ein Lebewesen über viele Jahre hinaus.

  • Habe ich genügend Zeit für den Hund? Nicht nur Spaziergänge und Spielstunden, auch die Erziehung nimmt viel Zeit in Anspruch und fordert Durchhaltevermögen, wenn es mal nicht so schnell klappt.
  •  Kann ich mit Hundehaaren, gelegentlicher Pfütze, eventuell angenagtem Teppich umgehen?
  • Passt das Temperament des Labbis zu mir und meinem Lebensstil?
  • Habe ich Freunde oder Familie die mich unterstützen wenn ich mal keine Zeit haben sollte?
  • Allergien spielen immer häufiger eine Rolle, besteht hier ein Verdacht?
  • Was sagt der Vermieter dazu?
  • Urlaubspläne, kann ich ihn mitnehmen oder ist er in dieser Zeit gut versorgt ?     
  • Finanzieller Aspekt- kann ich mir einen Hund leisten? Anschaffung, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten, Futter und Pflege…….                

Wenn Sie diese Fragen im Vorfeld geklärt haben und sich alles regeln lässt und Sie immer noch Feuer und Flamme sind für Ihren neuen Hund dann steht dem Einzug eines Welpen nichts mehr im Weg. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und persönlicher Beratung zur Seite.

Fütterung

Das Konzept der Frischfleischfütterung

Die Frischfleischfütterung stellt die artgerechteste und gesündeste Alternative zum Fertigfutter für alle Hunde dar. Unsere Welpen werden ca. ab der vierten Woche zu gefüttert. Sie erhalten von Anfang an Frischfleisch. Die Menge richtet sich nach dem Bedarf.   Ein ausgewachsener Labrador benötigt ca. 600 bis 750g Mischfleisch pro Tag.

Wir beziehen das Mischfleisch tiefgekühlt von der Fa. Bunz GmbH&Co.KG (Website:www.bunz-tiernahrung.de) Durch die tiefgekühlte Aufbewahrung des Futters können Sie dieses nicht nur sehr lange aufbewahren, alle Inhaltsstoffe und Vitamine bleiben so auch optimal enthalten. Das TK-Futter ist in praktischen Verpackungen vorproportioniert. So können Sie die gewünschte Menge richtig einschätzen und einfach zum Auftauen aus der Tiefkühltruhe nehmen.

Wichtig dabei ist die Futtermenge mit Augenmaß und nach Gefühl zu steigern. Die Rippen sollten bedeckt, aber der Hund soll nicht fett sein. Anfangs bekommt der Welpe 3 Mahlzeiten, ab dem 6. Lebensmonat reichen 2 Mahlzeiten pro Tag.

Sie können jederzeit jeden Hund mit Frischfleisch ernähren! Füttern Sie einfach ab sofort nur noch Fleisch, ohne weitere Zusätze (kein Gemüse, kein Obst, kein Trockenfutter). Ihr Welpe ist dies gewohnt und hat bisher nur Muttermilch und Frischfleisch zu sich genommen.  Im Fleisch ist alles enthalten, was der Hund benötigt. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Sie verschiedene Fleischsorten kombiniert verfüttern: Fleisch + Sehnen und Bindegewebe + Knorpel + Fett + Innereien. Entweder geben Sie jeden Tag eine andere Fleischsorte oder Sie benutzen die von uns empfohlene Vormischung wie das Mischfleisch der Fa. Bunz. So erreichen Sie eine ausgewogene Ernährung und brauchen nichts dazu geben, die Hunde holen sich aus der Mischung alle notwendigen Vitamine und Spurenelemente.

Thema Calzium-Phosphor-Verhältniss

Hier entstehen nur bei einer einseitigen Muskelfleisch-Ernährung Probleme (reines Rindfleisch oder nur Rinderherz). Bei einer Verfütterung von verschiedenen Fleischsorten (Muskelfleisch + Sehnen und Bindegewebe +  Fett + Knorpel + Innereien) gleicht sich der Gehalt aus und es muss nichts zugegeben werden.     Kombination mit Trockenfutter, Gemüse und Obst Soll man Fleisch mit Trockenfutter, Gemüse oder Obst kombinieren? Fleisch enthält bereits alle lebensnotwendigen Nahrungsbestandteile wie Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe, wenn man die von uns empfohlene Kombination verschiedener Fleischsorten (Muskelfleisch + Sehnen und Bindegewebe +  Fett + Knorpel + Innereien) beachtet. Eine Zugabe oder Kombination mit pflanzlicher Nahrung ist nicht erforderlich.  

Trockenfutter:

Unsere Welpen sind Frischfleisch gewohnt. Möchten Sie ihn trotzdem auf Trockenfutter umstellen ist dabei folgendes zu beachten: Bei einer abrupten Futterumstellung von Nass- auf Trockenfutter kommt es in den meisten Fällen zu Problemen. Die Ursache für die Probleme ist offensichtlich: der gesamte Organismus des Hundes ist auf die gewohnte Nassfütterung programmiert. Das heißt, der Körper des Hundes ist es gewohnt, dem Nahrungsbrei, zu Zwecken der Verdauung, Wasser zu entziehen. Plötzlich muss der Körper aber Flüssigkeit zur Verdauung bereitstellen. Infolge dessen wird nicht nur der Wasserhaushalt, sondern auch der Elektrolythaushalts des Hundes beeinträchtigt. Hundehalter die von Nassfutter auf Trockenfutter umstellen möchten, tun daher gut daran, ihrem Vierbeiner eine längere Umgewöhnungsphase einzugestehen. Ein Zeitrahmen von 2-4 Wochen hat sich hierbei als angemessen herausgestellt. Unabhängig davon, auf welche Futterart oder Futtersorte umgestellt wird, kann es in der Umstellungsphase dazu kommen, dass die Futtermenge, bei einigen Hunden, über dem Tabellendurchschnitt liegt. Hat sich der Stoffwechsel des Hundes aber von der Umstellung erholt, dann geht der Futterbedarf wieder von selbst zurück. Anzeichen hierfür sind beispielsweise, dass der Hund Futter im Napf zurücklässt oder aber an Gewicht zulegt. Ist dies der Fall,  muss die Futtermenge auf jedem Fall dem neuen Bedarf entsprechend angepasst werden. Wir empfehlen in diesem Fall das Welpenfutter von Josera Sensi Junior.